Kunst Forum Weil der Stadt

 

 

Die Faszination des Zufalls als Schnittstelle zwischen Kunst und Naturwissenschaft

  „Der Zufall in der Kunst“ - unter diesem Titel unternahm Horst Peter Schlotter (rechtes Foto rechts) innerhalb der Ausstellung Erwin Holl (Dritter von rechts) anhand zahlreicher Bildbeispiele einen höchst interessanten Ausflug in die Kunstgeschichte. Die Einbeziehung des Zufalls sah er zur Grundlage künstlerischer Gestaltung vielfältiger Ausdrucksformen und Stile vor allem im 20. Jahrhundert werden, konnte sie aber sogar schon für vorgeschichtliche Zeiten nachweisen! Maler, die vor 35000 Jahren in der Chauvet-Höhle die Unebenheiten des Malgrundes geschickt ausnutzten, ließen sich ähnlich vom Zufall leiten wie ein Jackson Pollock in den 1950er-Jahren, der Farbe aus löchrigen Büchsen über seiner Leinwand kreisend darauf tropfen ließ. Dessen Kommentar allerdings lapidar: „Es gibt keinen Zufall!"Dieser Vortrag war der erste Teil einer Doppelveranstaltung, die eine komplementäre Sicht auf die Faszination des Zufalls als Schnittstelle zwischen Kunst und Naturwissenschaft geben soll. Den zweiten Teil „Der Zufall in der Naturwissenschaft“ bestreitet Marco Burghard (Foto oben Mitte rechts) am 21.09. im Rahmen unserer nächsten Ausstellung mit Arbeiten von Christofer Kochs. Das Kunstforum als Ort des Gedankenaustauschs und Marktplatz von Meinungen!
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